von Uwe Wittenfeld
Krimis und Thriller des Ruhrkrimi-Verlages

 

 

 

Ruhrspione

Die Stasi im Ruhrgebiet über ein Vierteljahrhundert nach dem Mauerfall? Das kann doch nicht sein! Olga Paschke, Privatdetektiv aus Bochum, und ihre Mitarbeiter werden schnell eines Besseren belehrt. Sie erhalten einen Auftrag, indem es zunächst nur um einen mysteriösen Autounfall geht. Ein Bochumer Ehepaar, das eine Kunstgalerie in Düsseldorf betreibt, kommt dabei ums Leben. Als sie jedoch auf verschwundene Kunstwerke aus DDR-Zeiten stoßen, stecken sie mittendrin in den Machenschaften ehemaliger Mitarbeiter der Staatssicherheit.

 

Ich dachte, Olga wollte uns auf den Arm nehmen oder einen schlechten Scherz machen. »Olga? Du hast gerade Stasi gesagt.«

»Ja, habe ich. Du weißt, dass ich damit keine Witze mache.«

»Du willst uns erzählen, die Staatssicherheit der DDR hat eine Kunstgalerie an der Kö in Düsseldorf gegründet?«

»Genau so ist es, Hugo. Die Kunstwerke haben sie gleich mitgeliefert.«

 

Ruhrspione erschien im August 2018 beim Ruhrkrimi-Verlag.

 

    

Anthologien von edition krimi

 

 

Die Versuchung ist groß, die beiden Sicherheitsexperten können ihr nicht widerstehen. In einer Schweizer Bank kopieren sie die Daten aller deutschen Anleger, die ihr Geld am Finanzamt vorbeigeschmuggelt haben. Ihr Deal fliegt auf, sie können aber rechtzeitig fliehen. Ausgerechnet nach Bochum. In die Stadt, in der die Firma residiert, deren Geschäftsmodell die Minimierung von Abgaben an den Fiskus mithilfe der bestohlenen Bank ist. Auf beide Geschäftsführer dieser Firma werden Mordanschläge verübt. Die Inhaberin überlebt mit viel Glück, ihr Partner wird erschossen. Die Staatsanwaltschaft übernimmt den Fall, aber auch der Bundesnachrichtendienst mischt mit.
Währenddessen erschüttert ein Korruptionsskandal mit bisher unbekannten Ausmaßen das Ruhrgebiet.
Olga Paschke hatte sich ihren ersten Fall als Privatdetektivin etwas weniger spektakulär vorgestellt.

 

Ruhrzaster erschien am 1. November 2016 im swb-Verlag.


Der Raddampfer gleitet fast lautlos elbabwärts. Die Touristen an Bord erfreuen sich am Anblick des idyllischen Elbtals und genießen das sonnige Wetter. Als der Dampfer aus dem Schatten des Blauen Wunders, einer Brücke, die seit 117 Jahren die Dresdner Stadtteile Loschwitz und Blasewitz verbindet, wieder auftaucht, wird die Idylle mit einem dumpfen Schlag zerstört. Eine Frau lag tot in einer Blutlache auf dem  Dach des Vorderdecksalons. Bei einer Fallhöhe von weniger als fünf Metern sicherlich ein ungewöhnlicher Ort für einen Suizid.

Zur Beerdigung kommt ihr ehemaliger Lebenspartner und sein Freund aus dem Ruhrgebiet nach Dresden. Zusammen mit der Zwillingsschwester der Toten versuchen sie die Hintergründe des Unglücks aufzuklären. Dabei stoßen sie auf ein Geflecht von Lügen und Intrigen, die weit in die Zeit zurückreichen, als eine fast unüberwindbare Mauer Deutschland in zwei Teile teilte und der Kalte Krieg Europa beherrschte.

 

Die erste Auflage erschien 2014 bei AAVAA, eine überarbeitete neue Auflage mit 16 Fotos im Juli 2018 beim Ruhrkrimi-Verlag.

 

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