von Uwe Wittenfeld

 

Der Raddampfer gleitet fast lautlos elbabwärts. Die Touristen an Bord erfreuen sich am Anblick des idyllischen Elbtals und genießen das sonnige Wetter. Als der Dampfer aus dem Schatten des Blauen Wunders, einer Brücke, die seit 117 Jahren die Dresdner Stadtteile Loschwitz und Blasewitz verbindet, wieder auftaucht, wird die Idylle mit einem dumpfen Schlag zerstört. Eine Frau lag tot in einer Blutlache auf dem  Dach des Vorderdecksalons. Bei einer Fallhöhe von weniger als fünf Metern sicherlich ein ungewöhnlicher Ort für einen Suizid.

Zur Beerdigung kommt ihr ehemaliger Lebenspartner und sein Freund aus dem Ruhrgebiet nach Dresden. Zusammen mit der Zwillingsschwester der Toten versuchen sie die Hintergründe des Unglücks aufzuklären. Dabei stoßen sie auf ein Geflecht von Lügen und Intrigen, die weit in die Zeit zurückreichen, als eine fast unüberwindbare Mauer Deutschland in zwei Teile teilte und der Kalte Krieg Europa beherrschte.

Mauerzwillinge erschien im Juni 2014 im AAVAA-Verlag.

Die Versuchung ist groß, die beiden Sicherheitsexperten können ihr nicht widerstehen. In einer Schweizer Bank kopieren sie die Daten aller deutschen Anleger, die ihr Geld am Finanzamt vorbeigeschmuggelt haben. Ihr Deal fliegt auf, sie können aber rechtzeitig fliehen. Ausgerechnet nach Bochum. In die Stadt, in der die Firma residiert, deren Geschäftsmodell die Minimierung von Abgaben an den Fiskus mithilfe der bestohlenen Bank ist. Auf beide Geschäftsführer dieser Firma werden Mordanschläge verübt. Die Inhaberin überlebt mit viel Glück, ihr Partner wird erschossen. Die Staatsanwaltschaft übernimmt den Fall, aber auch der Bundesnachrichtendienst mischt mit.
Währenddessen erschüttert ein Korruptionsskandal mit bisher unbekannten Ausmaßen das Ruhrgebiet.
Olga Paschke hatte sich ihren ersten Fall als Privatdetektivin etwas weniger spektakulär vorgestellt.

Ruhrzaster erscheint im Oktober 2016 im Stuttgarter swb-Verlag.

  

 

 

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