Bei der Betrachtung des Nahverkehssystem dieser Stadt mit über 2,6 Millionen Einwohnern muss man häufig an
ein Zitat eines bekannten französischen Comic-Helden denken: "Die s......, die Römer!"
Die Hauptlast des Nahverkehrs wird von Bussen erbracht. Da diese häufig im Verkehr steckenbleiben, ist es sinnlos,
einen Fahrplan anzugeben. So sind für die Stadtbusse auch nur die erste und letzte Fahrt und der
angestrebte Takt angegeben.
Das ursprünglich umfangreiche Straßenbahnnetz wurde zugunsten des vermeindlich moderneren Verkehsmittels Bus
immer weiter zurückgebaut, bis in den 1970er Jahren nur noch ein Rumpfnetz vorhanden war. In den letzten
beiden Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts gab es dann aber wieder kleine Fortschritte zur Erweiterung
des Tram-Systems. Aber auch die Straßenbahnen bleiben häufig im Verkehr stecken.
Als verlässliches Verkehrsmittel kann dagegen die Metro betrachtet werden, die jedoch nur über 2 Linien
verfügt. Neben den beiden Metrolinien werden von der Metropolitana di Roma s.p.a. noch einige
Vorortbahnen betrieben.
Das ist keine Museumsfahrt! Diese über 50 Jahre alten Stanga-Triebwagen sind immer noch in großer
Stückzahl im Linieneinsatz zu finden.
1990-1992 kamen die ersten Niederflurfahrzeuge (65%) nach Rom. Sie machten am Anfang erhebliche technische Probleme.