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Die Beschaffung der letzten Straßenbahnzüge Wiens in konventioneller Bauweise
(Typen E2/c5) wurde im Jahre 1990 abgeschlossen.
Der weitere Bau von Straßenbahnwagen sollte, dem allgemeinen Trend folgend, in Niederflurbauweise erfolgen. Als Vorbilder gab es im Ausland schon mehrere Ausführungen von Niederflurfahrzeugen, sie hatten aber den Nachteil, daß der Einstieg zwar sehr niedrig audgeführt war, im Wageninneren jedoch Längs- oder Querrampen, stufen oder Podeste eingebaut waren. In Wien wollte man aber ein Niederflurfahrzeug, bei dem keinerlei Rampen, Stufen oder Podeste eingebaut waren. In einem von SGP-Verkehrstechnik (SGP-VT) in Wien-Simmering konstruierten Versuchsträger wurden alle Forderungen eingebracht. Dieser Versuchsträger, ULF 197 (Ultra Low Floor) genannt, hatte einen durchgehenden Wagenboden mit einer normalen Höhe von 19,7 cm über Schienenoberkante, wobei die Einstiegshöhe im Bedarfsfall auf 10 cm abgesenkt werden kann! |
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Wegen des durchgehend niedrigen Wagenbodens konnte das Fahrzeug keine
herkömmlichen Räderpaare mit Achsen bekommen, sondern die Motoren sind
mit den Antriebsrädern und den Bremseinrichtungen als Einheit in
tragenden Portalen eingebaut.
Nachdem der Versuchsträger mehr als zwei Jahre im Wiener Straßenbahnnetz erprobt worden war, wurde die damit gemachten Erfahreungen in die Serienherstellung eingebracht: Als Prototyp werden eine Ausführung mit 24 Metern Länge (Type "A", Betriebsnummern 1 - ff.) und eine Version mit 35 Metern Länge (Type "B", Betriebsnummern 601 -ff.) bei SGP-VT gebaut. (...) Die elektrische Einrichtung wird von Elin-Siemens hergestellt. Der kurze Wagen hat sechs Motoren á 60 kW Leistung, im langen Wagen sind acht Motoren eingebaut. |
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Die Steuerung der radialen Einstellung der Räder des führenden Portals
erfolgt über das nachlaufende Fahrwerk, die Portale selbst stellen sich
bei Bogenfahrt ebenfalls radial ein. Die Betriebsbremsungen erfolgen
elektrodynamisch mit Stromrückspeisung, die Antriebseinheiten haben
zusätzlich noch Federspeicherbremsen, in den Laufeinheiten sind aktive,
gleitschutzgeregelte hydraulische Bremsen eingebaut; Schienenbremsen
befinden sich bei jedem Rad. Das äußere Erscheinungsbild stammt
von "Porsche Design".
Mit der Inbetriebnahme dieser Fahrzeuge verfügt die Wiener Straßenbahn über den Straßenbahnwagen mit dem weltweit niedrigsten Einstiegs-Niveu und durchgehend ebenem Wagenboden. (Informationstext der Wiener Linien) |
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Datenblatt des Herstellers Siemens |
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Die Höhe überwunden
Entwicklung, technische Daten und Fotos von ULF |
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Ulf in München Fotos von ULF Nr. 15 beim 125-jährigen Jubiläum der Münchner Trambahn im Herbst 2001. |
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Letzte Änderung/Last update: 2009-09-30 |
International
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