GT6/GT8-NF-TW

Spurweiten: 1000 / 1100 / 1435 mm

Hersteller: MAN GHH / Adtranz
Mit dem Bremer Prototyp wurde im Jahre 1990 der erste Gelenktriebwagen der Welt mit einem Niederfluranteil von 100% vorgestellt.
Durch den modularen Aufbau sind Ausführungen mit 2 bis 4 Segmenten möglich. Unter jedem Segment sitzt dabei mittig ein Drehgestell. Die Gelenkpunktsteuerung geht auf die Bremer (und Münchener) Kurzgelenktriebwagen zurück.
In Deutschland werden Fahrzeuge mit 3 Segmenten (6 Achsen) und 4 Segmenten (8 Achsen) eingesetzt, im japanischen Kumamoto auch Fahrzeuge mit 2 Segmenten (4 Achsen).
Die Bahnen werden in Einrichtungs- und Zweirichtungsbauweise für Normalspur, Meterspur und 1100 mm Spurweite (Braunschweig) geliefert.
München / Munich: Nachdem sich die 3 Prototypen bewährt hatten, beschaffte München ab 1995 70 dreiteilige Fahrzeuge und ab 1998 vierteilige Fahrzeuge der "2. Generation".
Bremen: Nach erfolgreichem Test des dreiteiligen Prototyps (jetzt in Norrköping, Schweden) entschloss man sich 1993 zur Beschaffung von vierteiligen Fahrzeugen.
Berlin: Insgesamt 150 Wagen der dreiteiligen Version werden in Berlin eingesetzt, davon 45 Zweirichtungswagen (GT6N-ZR).
Zwickau: Als erste ostdeutscher Stadt bekam Zwickau 1993 12 dreiteilige Einrichtungswagen.
Jena: Bevor 1995 die ersten dreiteiligen Niederflurwagen (ZR) geliefert wurden, waren in Jena nur Zweiachser unterwegs.
Nürnberg: In Nürnberg sind drei und vierteilige Fahrzeuge zu finden.
Braunschweig / Brunswick:
12 dreiteilige Fahrzeuge für die nur noch in Braunschweig existierende Spurweite von 1100 mm wurden 1995 beschafft.
Mainz:
Seit 1997 verkehren 16 dreiteilige Zweirichtungswagen auf den Meterspurgleisen in Mainz.

Literatur: Martin Pabst: Straßenbahnfahrzeuge - Band 2: Niederflur und Stadtbahnwagen, Geranova, München 1998

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Letzte Änderung/Last update: 2009-08-01
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