Palmen an der Ruhr

Ein apokalyptischer Science-Fiction-Krimi von Jost Baum

Das Ruhrgebiet in der Zukunft. Der Kemnader Stausee ist nur noch ein Tümpel, das Land ist ausgedörrt, eine tropische Vegetation macht sich breit. Obdachlose Plünderer leben in den zerstörten Städten, die von einem ominösen Heimatschutz in Schach gehalten werden. Ein Warlord, mit dem Regierungssitz in Düsseldorf, beherrscht die Region. Eine Söldnertruppe garantieren, dass das schwarze Gold aus unendlichen Tiefen gefördert wird, denn das Ruhrgebiet ist von jeglicher anderer Energieversorgung abgeschnitten.
Harry Marchewsky, Boss eines Drogenrings, hat die notwendigen Kontakte, um für den dringend benötigten Nachschub an Opium zu sorgen, der die Bergarbeiter bei Laune hält. Der Chef des Heimatschutzes hat große Pläne. Raffgier treibt Kaltenbrunner an, und Harry Marchwesky ist ihm ein Dorn im Auge.
Marlene und Leo, der schwarze Panther und die Ökoaktivistin, die als Selbstversorgerin versteckt in einem Bunker lebt, geraten zwischen die Fronten des Krieges, der um den Besitz der Drogen entbrennt.

Taschenbuch: ISBN 978-3-947848-40-9, 176 S., 10.- €
eBook: ISBN 978-3-947848-41-6, 5,49 €

Aus einer Rezension von Matthias Dohmen in njuuz, Wuppertal:

Apokalypse mit Palmen
Vom „Ruhrgebiet in der Zukunft“ ist auf dem Cover die Rede. Und die ist, so viel sei schon verraten, heftig.
(…) Baum, der auch mit Publikationen zu naturwissenschaftlichen und technischen Themen hervorgetreten ist, entwickelt ein Horrorszenario, in dem es nur noch Verbrecher und Gute gibt. Und Bergarbeiter, die vergeblich einen Aufstand versuchen.
(…) Der Autor siedelt die Apokalypse mitten im Ruhrgebiet an. Manche Bilder sind gewöhnungsbedürftig und haben wir hier und in Ländern, die bereits heute vom Klimawandel betroffen sind, schon sehen müssen.
(…) Harte spannungsgeladende Kost für Abgebrühte, die einen Blick in die Zukunft nicht scheuen.

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